Deutsche Gesellschaft für Management und Controlling in der Sozialwirtschaft e.V.
Lesen

Köln, 30.09.2020: Powerseminar: Steuerung in der a...

Köln, 30.09.2020: Powerseminar: Steuerung in der ambulanten Eingliederungshilfe BeWo

Die Bedeutung ambulanter Versorgungsformen, insbesondere des Ambulant Betreuten Wohnens (ABW/ BeWo), hat für die Leistungserbringer in den letzten Jahren stark zugenommen. Nicht nur für auf die ambulante Versorgung spezialisierte Träger, sondern auch für Komplexträger ist das BeWo inzwischen ein umsatzstarkes und damit bedeutsames Geschäftsfeld. Daher ist es zunehmend wichtig, hier auch in wirtschaftlicher Hinsicht erfolgreich zu sein.

Die dauerhafte Sicherstellung des wirtschaftlichen Erfolgs ist jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht immer ganz leicht. Zum einen ist die Refinanzierung, konkret: die Höhe der Entgeltsätze je Fachleistungsstunde, in einigen Bundesländern noch immer nicht auskömmlich – trotz des immer wieder verbreiteten politischen Willens zur weiteren Ambulantisierung der Versorgung. Zum anderen ist es selbst dort, wo die Erlöse ausreichen, nicht immer ganz einfach, die Wirtschaftlichkeit zu erhalten. Denn BeWo ist ein anspruchsvolles Aufgabenfeld, bei dem es eine schmale Gratwanderung zwischen Profitabilität und zuweilen empfindlichen Unterdeckungen gibt.

rosenbaum nagy hat ein Steuerungsmodell entwickelt, das zum Ziel hat, trotz der vorhandenen Heterogenität und Komplexität eine möglichst ganz- und einheitliche Personalsteuerung zur ermöglichen.

Inhalte

  • Grundüberlegungen und erste Schritte:
    • Steuerungsmechanismen im BeWo
    • Festlegung eines übergeordneten Ziels mit einer entsprechenden risikoadäquaten Zielrendite unter Vollkosten
  • Kernbereiche der strukturell-strategischen Steuerung:
    • Krankheitsquoten
    • Durchschnittliche Personalkosten je Stelle
    • Sachkostenanteile
    • Freistellungsanteile bzw. daraus abgeleitete Produktivitätsvorgaben
  • Kernbereiche der Auftrags- und Kapazitätssteuerung:
    • Ausschöpfungsgrad der FLS-Budgets/ Vermeidung der Budgetüberschreitung
    • Auftragsentwicklung/ -vorlauf
    • Erforderliche Kapazitäten für Auftragsbestand / Ist-Kapazitäten
    • Entwicklung Mehr-/ Minderstunden
    • Mitarbeiterauslastung
  • Kernbereiche der Produktivitätssteuerung (wichtigste Zielgröße):
    • Anteil der abrechenbaren Fachleistungsstunden (FLS) an den Anwesenheitsstunden
    • Weitgehende Nutzung der Spielräume beim Einsatz von Nicht-Fachkräften (max. 30%)
    • Konsequente Beachtung von Rundungspotenzialen
    • Differenzierte Betrachtung indirekter Zeiten

Exkurs: Instrumente zur Selbststeuerung der Mitarbeiter

Hier erhalten Sie weitere Informationen.


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Inhalte. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen